Manche Termine kommen einmal, andere dreimal in der Woche über Jahre. Dialyse, Bestrahlung, Chemotherapie, Physiotherapie, Kontrolluntersuchungen. Wer diese Wege selbst nicht mehr zurücklegen kann, braucht keinen Krankenwagen, sondern eine planbare Fahrt mit einem Fahrzeug, in das der Rollstuhl passt.
Regelmäßige Behandlungen
Bei Dialyse und Bestrahlung zählt vor allem eins: dass die Fahrt zur festen Zeit steht und die Rückfahrt auch dann klappt, wenn die Behandlung länger dauert. Wir legen solche Termine als Dauerfahrt an, mit derselben Fahrerin oder demselben Fahrer, und stimmen uns mit der Praxis über die tatsächlichen Endzeiten ab.
Nach einer Dialyse ist niemand in der Verfassung, in einem kalten Auto zu warten. Wir planen deshalb Puffer ein, statt die Tour auf die Minute vollzustopfen.
Reha und Kur, auch außerhalb Berlins
Reha-Kliniken liegen selten um die Ecke. Wir fahren die Anreise und die Rückholung auch über längere Strecken, nach Brandenburg und darüber hinaus. Für die Rückfahrt am Entlassungstag lohnt es sich, früh zu buchen, weil an diesen Tagen viele gleichzeitig fahren.
Wer die Fahrt bezahlt
Ärztlich verordnete Fahrten zur ambulanten Behandlung übernimmt in vielen Fällen die Krankenkasse. Grundlage ist eine Verordnung auf dem Formular Muster 4, die Ihre Ärztin oder Ihr Arzt ausstellt. Wer die Merkzeichen aG, Bl oder H im Schwerbehindertenausweis hat oder in Pflegegrad 4 oder 5 eingestuft ist, braucht dafür keine gesonderte Genehmigung der Kasse einzuholen, sie gilt als erteilt.
Was in Ihrem Fall gilt und welche Unterlagen Sie brauchen, steht ausführlich im Ratgeber zur Kostenübernahme. Fragen Sie uns gern vorher, wir sortieren das gemeinsam.